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Informationen an die Eltern

Mit Ihrer Hilfe können sich die kleinen Gäste besser in unsere Klassen eingewöhnen:

  • Bereiten Sie Ihr Kind auf die Skischule vor. Es soll sich freuen.
  • Ziehen Sie es warm an. Fäustlinge und Skischuhe sollten trocken sein. Wichtig: Gute Sonnenbrille oder Schneebrille!
  • Es soll eine Karte mit seinem Namen, seiner Adresse und Telefonnummer in Gstaad, sowie seiner Muttersprache auf sich tragen.
  • Vertrauen sie den Skilehrern und lassen Sie sie ruhig arbeiten.
  • Wenn Ihr Kind am ersten Morgen weint, bleiben Sie eine Weile in Sichtweite. Sobald es sich beruhigt hat, lassen Sie es bitte mit dem Skilehrer alleine.
  • Sie bringen uns Ihr Kind um 9.45 Uhr und holen es wieder um 15.00 Uhr ab. Seien sie bitte pünktlich. Die Kinder werden zwischen 11.45 Uhr und 13.00 Uhr unter Aufsicht der Skilehrer verpflegt.
  • Ihr Kind ist in den Ferien. Es soll das Skilaufen im Spielen erlernen. Es braucht nach einer Woche kein Champion zu sein!

Einstieg in den Schneesport:

Wann, wie, mit welchem Gerät?

Die häufigsten Fragen von Eltern an Schneesportlehrer:

  • Mit welchem Alter kann mein Sohn die Ski / ein Snowboard anziehen?
  • Meine Tochter ist 4-jährig. Kann sie mit dem Ski- / Snowboardfahren beginnen?
  • Soll das Kind mit Skifahren oder mit Snowboarden beginnen?


Es ist schwierig aufgrund des Alters, des Gewichts oder der Grösse des Kindes einen guten Ratschlag zu erteilen. Dieser Rat muss die verschiedenen, von Kind zu Kind sehr unterschiedlichen physischen und psychischen Faktoren berücksichtigen. Dies sind angeborene Fähigkeiten oder genetisch bedingte Eigenschaften, die nicht immer an die körperliche Entwicklung gebunden sind. Deshalb ist das aufmerksame Beobachten des Verhaltens des Kindes, in welchem es die verschiedenen Erfahrungen ausdrückt, die es seit seiner Geburt gemacht hat, oft vielsagender als sein körperliches Wachstum.

Drei Jahre, oft zitiert als ideales Alter, um mit Aktivitäten und Abenteuern auf dem Schnee zu beginnen, gilt nur als Anhaltspunkt und muss zuerst mit der psychischen und physischen Entwicklung des Kindes verglichen werden . Sobald ein Kind gehen, springen und rennen kann, hat es die koordinativen Fähigkeiten, um mit dem Skifahren zu beginnen.

Der Erfolg des Einstiegs in den Schneesport wird vom Umfeld geprägt. Der spielerische Aspekt ist sehr wichtig. Die Eltern werden gebeten, dem Kind keine Aktivität aufzudrängen, die von ihm nicht akzeptiert oder sogar abgelehnt wird.

Die Ausrüstung

Bekleidung

Die Bekleidung soll warm, wasserabweisend, atmungsaktiv und rutschsicher sein. Die Bewegungsfreiheit darf nicht eingeschränkt werden. Ausserdem sollen die Hosen genügend lang sein, um das Eindringen von Schnee in die Schuhe zu verhindern.

Die Handschuhe sind so zu wählen, dass die Skistöcke mit sicherem Griff gehalten werden können. Ausserdem sollen sie warm und wasserabweisend sein. Oftmals erweisen sich die Daumenhandschuhe / Fausthandschuhe für die kleinen Schneesportlehrer als die bessere Lösung. Für die jungen Snowboardfahrer wird Handgelenkschutz, im Handschuh integriert oder nicht, dringend empfohlen.

Der Helm gehört als fester Bestandteil zur Ski- und Snowboardausrüstung. Ein funktioneller Kinderhelm dient nicht nur als Sturzhelm, sondern auch als Schutzhelm (Skiliftbügel, Skistöcke usw.)

Die Brille, ob Sonnenbrille oder Schneebrille, soll vor UV-Strahlen schützen und in der richtigen Grösse gewählt werden.

Bei der Wahl der Skistöcke wird darauf geachtet, dass sie nicht zu lang sind. Die Griffe der Kinderskistöcke dürfen nicht zu dick sein.

Schuhe

Ein gut passender Schuh gewährleistet auch einen guten Kälteschutz. Schlecht sitzende Schuhe, seien es zu grosse oder zu kleine, führen zu Schmerzen und erhöhen die Unfallgefahr. (Achtung beim Austausch unter Geschwistern)

Ein Kinderskischuh muss im Flex nach vorne progressiv härter werden. Nach hinten und zur Seite jedoch soll die Schale des Skischuhs stabil bleiben. Skischuhe mit zwei und mehr Schnallen gewährleisten einen besseren Halt.

Grundsätzlich gibt es beim Snowboarden zwei verschiedene Schuh-/Bindungssysteme: Softboots, welche mit einer Softbindung, und Schalenschuhe, welche mit einer Plattenbindung kombiniert werden.
Aus Sicherheitsgründen ist von Skischuhen abzuraten, da Snowboardschuhe insbesondere in den Flexeigenschaften spezifisch auf das Snowboard fahren abgestimmt sind.

Ski / Snowboard

Dem Einsteiger sollte der Ski, wenn er ihn vor sich aufstellt, bis zu Brust, höchstens bis zum Kinn reichen. Beim fortgeschrittenen Kind darf die Skilänge seine Körpergrösse nicht überschreiten.
Für die ersten Gleit- und Rutschversuche eignet sich am besten ein "Allround-Snowboard". Die Länge sollte analog den Kinderskigrössen gewählt werden und auf alle Fälle die Körpergrösse des Kindes nicht überragen. Flexhärte und Gewicht müssen harmonieren. Lieber zu weich als zu hart. Die Boards sollten genügend breit sein, damit Bindung und Schuh seitlich nicht überstehen.

Bindungen

Die Ski müssen mit einer modernen Bindung ausgerüstet sein, die sich einwandfrei öffnen kann. Ausserdem ist ein leichter Ein- und Ausstieg sehr wichtig. Um die Unfallgefahr zu verringeren, muss die Bindung jährlich kontrolliert werden . Die Einstellung der Bindung sollte vom Fachmann (Sportgeschäft) ausgeführt werden.
Snowboardbindungen für Kinder sollen möglichst einfach zu bedienen sein (Ein- und Ausstieg). Die Bindung muss immer mit einem Fangriemen ausgestattet sein, welcher vor dem Einsteigen am Unterschenkel befestigt wird und ein unbemanntes Davonfahren des Boards verhindert. Bedenke: Im Snowboarden gibt es keine Sicherheitsbindungen!


Schöne Ferien - www.gstaadsnowsports.ch